Projekttag 9. November

Im Rahmen des Gedenkens an den 9. November gestaltete unsere Schule auch in diesem Jahr wieder einen umfassenden Projekttag, der aus terminlichen 2019 am 12.11. stattfand.

Der 9. November war im Laufe der deutschen Geschichte mehrmals von besonderer Bedeutung:

Am 9. November 1918 gipfelte die sogenannte Novemberrevolution in der doppelten Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann und Karl Liebknecht. Der Krieg endete, der Kaiser dankte ab und Deutschland konstituierte sich erstmals als Republik.

Daran, wie wenig wehrhaft und kurzlebig diese Republik war, erinnert uns in diesen Tagen aber auch ein tiefschwarzes Ereignis deutscher Geschichte, nämlich die Reichspogromnacht des Jahres 1938. Sie markierte vor 81 Jahren den vorläufigen Höhepunkt der gewaltsamen Verfolgung von Menschen jüdischen Glaubens – und wir wissen, es sollte noch schlimmer kommen.

Vor genau 30 Jahren am 9.November 1989 kam es in einer historischen Nacht zum Mauerfall als Folge der „Friedlichen Revolution“ in der DDR. Mit Sicherheit einer der glücklicheren Tage der jüngeren deutschen Geschichte.

Allen drei Ereignissen möchten wir auf unterschiedliche Art und Weise gemeinsam mit den Schüler_innen gedenken und dabei auch immer wieder die Bedeutung der historischen Ereignisse für unsere Gegenwart thematisieren.

So widmeten sich auch dieses Jahr zum Projekttag alle Schülerinnen und Schüler historischen Themen – in Form von Stadtspaziergängen, Museumsbesuchen oder Zeitzeugengesprächen.

Wir danken allen Beteiligten und Helfern, die den Projekttag in dieser Form erst möglich machen.

Die Fotos stammen von den bewegenden Gesprächen der Oberstufenschüler_innen mit den Zeitzeugen aus der NS-Zeit (Q3) und der DDR (Q1).